Jutta Lott - Physiotherapie - Privatpraxis

Leistungen


Krankengymnastik
Manuelle Therapie
Massage / NEU: Heisse Muschelmassage (Hot Shell Massage)
Manuelle Lymphdrainage
Fußreflexzonentherapie
Triggerpunkt-Therapie IMTT ®
Faszienbehandlung (FDM) nach Typaldos
CranioSacrale Therapie
Kiefergelenkbehandlungen / CMD (craniomandibuläre Dysfunktion)
Kinesiotape
Medical Flossing
Magnetfeldtherapie


Physiotherapie Lott Einhausen Leistungen Jutta Lott


Krankengymnastik


Die Krankengymnastik ist ein Teil der Physiotherapie. Der Begriff ist aber etwas irreführend, da Sie nicht erst „krank“ sein müssen, um diese Therapieform zu erhalten, und die ausgewählten Bewegungen weit mehr als reine „Gymnastik“ sind. Sie beinhaltet sowohl aktive als auch passive Bewegungsübungen. Was man damit erreichen möchte, kann einerseits

  • präventiven Charakter haben, d.h. die Entstehung von Erkrankungen möglichst zu verhindern oder ihr vorzubeugen
  • als auch
  • therapierend bzw. rehabilitierend sein bei bestehenden Erkrankungen oder Schmerzen des Körpers bzw. bei eingeschränkter Mobilität nach z.B. einem Unfall oder einer Gelenkoperation.

Bei der krankengymnastischen Behandlung wähle ich nach einer eingehenden Befundaufnahme in Übereinstimmung mit Ihnen die für Sie passenden Übungen und Griffe aus. Dabei ist mir wichtig, dass Sie verstehen, was die Übungen bewirken sollen und warum z.B. bestimmte Übungen nicht für jeden Patienten geeignet sind. Um einen Behandlungserfolg längerfristig zu halten, ist es häufig unabdingbar, dass zuhause weiter geübt wird. Dazu bekommen Sie von mir ein individuelles Übungsprogramm.

Bei weiteren Terminen wird dann je nach Therapieverlauf in Abstimmung mit Ihnen die Behandlung jeweils angepasst oder ggfs. verändert. Es ist bei mir daher nie eine Behandlung „von der Stange“!


weitere Informationen: Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)
www.physio-deutschland.de


Manuelle Therapie


Die Manuelle Therapie ist eine gezielte Untersuchung und Behandlung „mit den Händen“ (= manuell), die speziell bei Gelenkbeschwerden Anwendung findet. Sie darf nur von Physiotherapeuten durchführt werden, die eine mindestens zweijährige Weiterbildung absolviert haben.

Gelenkstörungen können Schmerzen verursachen. Gelenke können zum einen

  • blockieren (z.B. bei einer „falschen“ Bewegung oder nach einem Sturz) oder eingeschränkt beweglich sein (z.B. nach einer längeren Ruhigstellung),
  • sie können aber auch
  • vermehrt beweglich oder instabil sein, wenn die umgebende Muskulatur nicht gut arbeitet bzw. Koordinationsprobleme hat.

Bei der Manuellen Therapie geht es darum herauszufinden, wie sich das Gewebe um ein Gelenk herum „anfühlt“ bzw. um die Gewebeveränderung zu spüren (ob unter- oder überbeweglich). Dabei wird auch die umgebende Muskulatur und die Koordination einer Bewegung untersucht. Nach einem eingehenden Befund wende ich Maßnahmen an, die die Beweglichkeit eines Gelenkes verbessern bzw. stabilisierend oder schmerzlindernd wirken.

Darüber hinaus kläre ich Sie eingehend über Ihr Beschwerdebild auf und was Sie selber tun können, um dieses positiv zu beeinflussen.



Massage


Die Massage ist eine sehr alte Therapieform. Man nutzt sie häufig in erster Linie dazu, verspannte oder verklebte Muskeln zu behandeln. Das kann stressbedingt, aufgrund einer Fehlhaltung oder auch nach einer Verletzung der Fall sein. Viele Patienten mögen die klassische Massage, da sie eine generelle Entspannung und ein Wohlfühlen bewirkt. Daneben kommt es aber auch zur Verbesserung der Hautdurchblutung und zum gesteigerten Abtransport von Abfallprodukten, was für die Funktion der Haut wichtig ist.

Massage kann bei einer Vielzahl von Veränderungen einen günstigen Einfluß haben, z.B.:

  • Stressabbau
  • Schmerzlinderung bei Fibromyalgie, Rheumatoider Arthritis und anderen Erkrankungen, die mit Veränderungen im Bindegewebe einhergehen
  • Verbesserung des Schlafes
  • Normalisierung des Blutdrucks
  • Verbesserung des Immunsystems

Ich wende bei der Massage verschiedene Grifftechniken an, die ich je nach gewünschter Intensität bzw. Zielsetzung anpasse.



Heisse Muschelmassage (Hot Shell Massage)


Die heiße Muschelmassage/Hot Shell Massage ist eine neu entwickelte, tiefenwirksame Massagetechnik mit echten Venusmuscheln aus dem Südpazifik. Seit vielen hundert Jahren ernten die Inselbewohner dort die formschönen Muscheln. Nachdem das Innere als Nahrung dient, werden die Schalen gereinigt, poliert und mit einer speziellen Klebetechnik verbunden. Sie liegen sehr schön in der Hand und eignen sich gut für Massagebehandlungen. Eine spezielle, sich selbst aufheizende Füllung der Muscheln gewährleistet eine Wärmedauer ohne Unterbrechung von länger als 1 Stunde.

Im Gegensatz zu einer klassischen Massage steht hier jedoch nicht die Behandlung von schmerzhaften Muskelverspannungen im Vordergrund, sondern eine tiefe Entspannung und ein gesteigertes Wohlbefinden über

  • die eindringende Wärme in die Muskulatur und den gesamten Körper
  • die fließenden Streichungen mit viel Hautkontakt
  • die Anregung des Lymphflusses
  • und damit Aktivierung der Heilungskräfte des Organismus

Für alle, die Wärme und Entspannung schätzen, ist eine heiße Muschelmassage ein einzigartiges Erlebnis, um die Seele einmal baumeln zu lassen. Und das nicht nur in der kalten Jahreszeit!



Manuelle Lymphdrainage


Die Manuelle Lymphdrainage ist eine besondere Art der Massage, bei der die Gefäße des Lymphsystems mechanisch beeinflusst werden. In erster Linie dient sie der Entstauung von geschwollenem Gewebe. Ein Ödem (= Schwellung) kann verschiedene Ursachen haben. Nicht alle sind der manuellen Lymphdrainagetherapie zugänglich, sondern erfordern manchmal eine medikamentöse oder diätische Therapie. In der Physiotherapiepraxis werden meist sog. Lymphödeme behandelt. Man unterscheidet das sogenannte

  • primäre Lymphödem, das ca. 10% der Lymphödeme ausmacht und anlagebedingt ist, vom
  • sekundären Lymphödem, auf das etwa 90% entfallen, und das durch eine Schädigung des Lymphgefäßsystems entsteht, z.B. bei einer Operation, bei der Lymphbahnen durchtrennt bzw. verletzt wurden oder nach Bestrahlung von Lymphknoten im Rahmen einer Krebstherapie.

Um die Behandlung von Lymphödemen zu optimieren, wird außer der Lymphdrainage häufig eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung vom Arzt verordnet. Ebenfalls zur Therapie gehören aktive Übungen, die ich Ihnen zeigen werde, damit das Ergebnis zufriedenstellend wird.



Fußreflexzonentherapie


Diese Behandlung am Fuß wurde in Deutschland maßgeblich von Hanne Marquardt entwickelt und geprägt. Sie entdeckte die Formenähnlichkeit zwischen einem sitzenden Menschen und dem aufrecht stehenden Fuß und die damit zusammenhängenden wechselseitigen Beziehungen.

Demnach lassen sich Zonen im Makroystem Mensch auch auf den Fuß übertragen und von dort aus behandeln. Manche Patienten spüren es auch „weiter oben“, wenn man die entsprechenden Zonen am Fuß behandelt. Viele empfinden aber einfach auch die zwischenmenschliche Berührung als wohltuend. Sie spüren, dass die Wirkung über das rein körperliche hinausgeht und etwas „Ordnendes“ in ihrem Körper geschieht.

Positive Erfahrungen mit der RFZ wurden bei den folgenden Indikationen gemacht:

  • Schmerzen und Erkrankungen der Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur
  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Erkrankungen und Belastungen von Nieren und Blase
  • Menstruationsschmerzen und Zyklusstörungen
  • chronischer oder akuter Schnupfen, Sinusitis, Anfälligkeit für Erkältungen
  • lymphatische Belastungen
  • Schlafstörungen
  • Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung

Ich berate Sie gerne, ob die Fußreflexzonentherapie auch bei anderen Beschwerden für Sie persönlich geeignet ist.

www.fussreflex.de


Triggerpunkt-Therapie IMTT ®


Viele Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungssystems haben ihren Ursprung in der Muskulatur. Das kann durch eine Überlastung der Fall sein oder durch einen Unfall oder eine Operation. Auch Kribbel- oder Schwereempfindungen und Kraftlosigkeit in Armen oder Beinen sind Symptome, die im Zusammenhang mit muskulären Störfeldern stehen können.

Ein typisches Kennzeichen von sog. myofaszialen Triggerpunkten (engl. „trigger“ = auslösen) ist, dass sich Schmerzen häufig nicht dort zeigen, wo die Ursache des Problems liegt, sondern an einem weiter entfernten Ort. So können z.B

  • Rückenschmerzen mit der Bauchmuskulatur in Zusammenhang stehen,
  • ein Tennisellbogen durch chronische Verspannung der Daumenballenmuskulatur verursacht werden,
  • Kopfschmerzen können in der vorderen Halsmuskulatur ihren Ausgang nehmen,
  • Knieschmerzen gehen häufig von der vorderen Oberschenkelmuskulatur aus,
  • Achillessehnenschmerzen entstehen häufig in der Wade.

Abhängig vom Befund behandele ich das gestörte bzw. geschädigte Gewebe mit verschiedenen Techniken. Dadurch werden Störfelder deaktiviert und der gesamte Muskel- und Bindegewebsstoffwechsel positiv beeinflusst. Als Reaktion auf diese Therapie können die behandelten Körperstellen noch ein bis zwei Tage danach lokal schmerzhaft und druckempfindlich sein. Nach der Therapie nehmen die Schmerzen in der Regel ab, und die Beweglichkeit nimmt zu.

Mit einem speziell auf Sie zugeschnittenen Übungsprogramm zeige ich Ihnen dann auch, wie Sie selbst den Heilungsprozess nachhaltig unterstützen können.


http://www.imtt.ch/info/pat_info_IMTT.pdf

Literatur: Gautschi R. 2010. Manuelle Triggerpunkt-Therapie. Myofasziale Schmerzen und Funktionsstörungen erkennen, verstehen und behandeln. Stuttgart: Georg Thieme Verlag]


Faszienbehandlung (FDM) nach Typaldos


Faszien sind kontinuierliche bindegewebige Verbindungen, die unseren ganzen Körper durchziehen. Lange Zeit wurde das Bindegewebe eher als passives Verpackungs- und Füllmaterial im Körper angesehen. Die Entdeckung der Faszien als 3-dimensionales Netzwerk und die Erforschung der Aufgaben und Funktionen dieses Gewebes ist heutzutage von hohem wissenschaftlichen Interesse.

Dem amerikanischen Arzt Stephen Typaldos ist es gelungen, eine einfache und wirkungsvolle Behandlung von Symptombildern zu entwickeln. Er war Unfallarzt, und ihm fiel auf, dass die Patienten eine immer gleiche Körpersprache benutzen, um ihre Schmerzen zu zeigen. Daraus entwickelte er das „Faszien Distorsions Modell (FDM)“, mit dem er 6 Dysfunktionen benannte, die mit unterschiedlichen Techniken behandelt werden.

Die Faszienbehandlung wird meist bei Störungen am Bewegungsapparat eingesetzt. Sie kann helfen bei:

  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Ellbogen- und Handgelenkschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Hüftschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Fußschmerzen
  • Sportverletzungen aller Art

Die Behandlung ist effektiv, es gibt aber doch einen Wermutstropfen: sie ist häufig (aber nicht immer!) schmerzhaft. Nach der Behandlung kann sich in dem bearbeiteten Gebiet ein Hämatom bilden und das Gewebe noch ein paar Tage druckempfindlich sein. Der Patient sollte nach einer Behandlung in der Regel keine Wärme applizieren und sich nicht zu sehr schonen, sondern eher viel bewegen. Generell gilt: viel Wasser trinken - das ist Medizin für Ihr Bindegewebe!

www.ifdmo.com

Literatur: Frank Römer. Praktisches Lehrbuch zum Faszien Distorsions Modell, 2. Auflage 2014


CranioSacrale Therapie


Neben Methoden, die sich mit der Verbesserung des Bewegungsapparats und der Muskulatur beschäftigen, gibt es auch eine Therapieform, mit der man auf das Nerven- und Hormonsystem Einfluss nehmen kann, die sog. CranioSacrale Therapie. Dabei wird durch sehr sanfte Berührungen das Gewebe des Nervensystems, das sich vom Schädelinneren (= cranium) bis zum Kreuzbein (= sacrum) erstreckt, behandelt.


Es ist eine Behandlungsform, die die natürlichen Selbstheilungskräfte des Menschen anregt und unterstützt. Der Therapeut fungiert dabei nur als „Impulsgeber“ und achtet sorgsam auf die Reaktionen des Patienten bzw. was unter seinen Händen geschieht.


Eine verbesserte Funktion des Nerven- und Hormonsystems kann sich in der Folge auf alle weiteren Funktionen des Körpers positiv auswirken. Es hilft dabei, den Widerstand gegen Krankheiten zu stärken und Ihre Gesundheit zu unterstützen.



Indikationen für eine CranioSacraleTherapie sind:

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Schwindel und Tinnitus
  • stress- und spannungsbedingte Störungen
  • chronische Nacken- und Rückenschmerzen
  • Kiefergelenkprobleme
  • Dysfunktionen des zentralen Nervensystems oder des Hormonsystems
  • Konzentrations-, Lern- und Sprach-, Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten
  • chronische Übermüdung oder Erschöpfung

http://www.ucd-verband.de/methode.php


Kiefergelenkbehandlungen / CMD (craniomandibuläre Dysfunktion)


Verschiedene Symptome bzw. Schmerzen können auf eine Störung im Kauapparat hindeuten. So kann z.B. das Öffnen des Mundes eingeschränkt oder asymmetrisch sein, oder es kann ein Knacken bis hin zu einer Kiefersperre auftreten. Die Zähne können Schäden in Form von Abriebspuren aufweisen oder gelockert sein, beispielsweise bei nächtlichem Zähneknirschen.


Eine veränderte Gelenkmechanik des Kiefergelenks führt zu einer ungleichen Muskelspannung. Dies wirkt sich sowohl auf die direkt umgebende Muskulatur aus, kann sich aber mit der Zeit auch auf weiter entfernte Regionen des Körpers, beispielsweise die Nacken- oder Schulter-Arm-Muskulatur ausdehnen. Kopf- und Nackenschmerzen, Migräne oder Ohrschmerzen können dadurch verstärkt bzw. ausgelöst werden.


Die physiotherapeutische Behandlung erfolgt meist interdisziplinär mit Zahnärzten und anderen Fachärzten. Häufig wird sie begleitend zu einer Schienenversorgung verordnet.


Bei einer CMD wird das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur sowohl intra- als auch extraoral untersucht und behandelt. Dabei kommen je nach Befund verschiedene Techniken zur Anwendung. Einen direkten Einfluss auf das Kiefergelenk hat die Körperhaltung. Daher gehören zu einer Therapiesitzung auch Übungen zur Haltungs- und Rückenschulung, um die Körperstatik positiv zu beeinflussen und damit den Therapieerfolg langfristig zu sichern.


Vieles davon können Sie gut auch selbst zuhause oder am Arbeitsplatz durchführen. Ich zeige Ihnen gerne, welche Übungen für Sie geeignet sind – auch vorbeugend.



Kinesiotape


Das Kinesiotape wurde bereits in den 80er Jahren in Japan entwickelt und ist in den letzten Jahren auch in Europa immer bekannter und populärer geworden. Die verschieden farbigen Streifen können bei vielen Schmerzproblematiken – nicht nur bei Sportlern – angewandt werden. Allgemein besteht das Hauptziel darin, körpereigene Heilungsprozesse zu unterstützen bzw. Überlastungen und Verletzungen von Muskeln und Gelenken vorzubeugen. Dabei gibt es verschiedene Anlagetechniken, die je nach Befund und Zielsetzung zur Anwendung kommen.

Bei folgenden Indikationen kann ein Kinesiotape häufig wirksam eingesetzt werden:

  • Schmerzlinderung
  • Normalisierung des Muskeltonus im Sinne von Reduzierung von Verspannungen bzw. Aktivierung der Muskelfunktion, dadurch Schutz der Gelenke
  • Verbesserung des Lymphabflusses
  • sehr gut als Abschluss einer physiotherapeutischen Behandlung

Das Material ist der Haut in seinen Eigenschaften nachempfunden. Arbeit, Sport und Freizeit werden durch das Tape daher nicht eingeschränkt, sondern eher gefördert.

Ich verwende ein hochwertiges Tape der Firma K-Active, welches wasserabweisend, elastisch und latexfrei ist sowie eine hohe Klebekraft besitzt. Es hält in der Regel 3-5 Tage und läßt sich rückstandslos entfernen.

https://www.k-active.com/


Medical Flossing


Medical Flossing ist eine neue Therapie- und Trainingsform mit elastischen Bändern aus Latex. Die Bänder werden mit unterschiedlichen Techniken um betroffene Stellen gewickelt und diese anschließend mittels spezieller Übungen mobilisiert. Diese Kombination aus Flossing-Anlage und Übung fördert die Gelenkbeweglichkeit, den Kraftfluss und die Elastizität von Muskeln und Faszien. Akute oder chronische Schmerzen am Bewegungsapparat können dadurch ebenfalls gelindert werden.

Es sind hauptsächlich drei Effekte, die hier wirken:

  1. Schwammeffekt
    Eine hohe Kompression der Anlage auf das Gewebe bewirkt eine Abschnürung des venösen Rückstroms über einen kurzen Zeitraum. Dadurch wird verbrauchte Flüssigkeit im Gewebe wie Lymphe und Stoffwechselendprodukte ausgepresst (eben wie ein Schwamm). Nach Entfernen des Bandes kommt es als Reaktion zu einer Mehrdurchblutung, verbessertem Lymphfluss und zum Einströmen von „frischer“ unverbrauchter Flüssigkeit.
  2. Subkutane Irritation
    Diese hautvermittelte Schmerzreduktion kennen wir aus dem Alltag. Wenn man sich beispielsweise an einer schmerzempfindlichen Stelle gestoßen hat, reibt man ganz unbewusst mit der Hand über die betroffene Stelle. Durch die mechanische Reibung wird der Schmerz dann rasch gelindert. Dieser Effekt wird beim Flossing durch den Anbindedruck und die Bewegungen unter der Anlage erzielt.
  3. Kinetic Resolve
    Durch die Latexbänder entsteht bei der Anlage eine starke Anhaftung zur Haut. Bei zusätzlicher Bewegung kommt es zu einer dynamischen Verschiebung des Unterhautgewebes. Damit sollen Verklebungen, die nach Verletzung, Fehlhaltung oder Überlastung entstehen können, gelöst werden.
Das Medical Flossing kann daher angewendet werden zur:

  • Schmerzlinderung
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • beschleunigten Regeneration von Gewebe

Durch die Applikationsmethode wird das Flossing in erster Linie an den Extremitäten angewendet. In manchen Fällen ist auch eine Applikation am Rumpf denkbar. Für Menschen mit einer Latexallergie gibt es auch latexfreie Bänder. Über Kontraindikationen und mögliche Reaktionen kläre ich Sie gerne auf.

www.medical-flossing.de


Magnetfeldtherapie


Die Magnetfeldtherapie ist eine komplementärmedizinische Behandlungsmethode in der modernen physikalischen Therapie. Mittels Strom werden gleichbleibende oder pulsierende Magnetfelder erzeugt, mit deren Hilfe verschiedenste Krankheiten und Beschwerden behandelt werden können.

Bereits in der Antike war den Ägyptern, Griechen und Römern die heilende Wirkung von Magneten bekannt. Paracelsus (1493-1541) gilt als einer der Begründer der neuzeitlichen Magnetfeldtherapie. Er behandelte unterschiedliche Krankheiten mit Magneten und schrieb ihnen die Fähigkeit zu, die menschliche Lebenskraft wieder „aufzuladen“. Luigi Galvani beschrieb 1830 die Wechselwirkung zwischen Knochenaufbau und biomechanisch-elektrischen Phänomenen. Heutzutage ist es auch möglich, mit Magnetfeldern Diagnosen zu stellen (Magnetresonanztomografie = MRT).

Unsere Zellen im Körperinnern besitzen elektrisch geladene Teilchen. Normale Zellfunktionen mit einem „gesunden“ Membranladungspotential sorgen für einen optimalen Ionenaustausch, regulieren die Aktivitäten von Hormonen und Enzymen und steuern so das Stoffwechselgeschehen. Bei Erkrankungen ist das natürliche elektromagnetische Feld des Organismus und seine Regenerationsfähigkeit gestört. Die Magnetfeldtherapie wirkt auf schwach schwingende Zellen wie ein Verstärker und steigert schrittweise die Zellaktivität. Das führt zu verbesserter Durchblutung, Sauerstoffversorgung und höherem Energiestoffwechsel (ATP) im gesamten Körper und zur nachhaltigen Mobilisierung seiner wichtigen Selbstheilungskräfte.

Die wichtigsten Einsatzgebiete der Magnetfeldtherapie sind:

  • Schmerzlinderung, insbesondere bei verschleißbedingten Erkrankungen der Gelenke
  • Verbesserung der Knochen- und Knorpelstruktur (z.B. bei Arthrosen oder Osteoporose)
  • Beschleunigung bei Wundheilungsprozessen (z.B. nach Operationen, Sportverletzungen oder bei verzögerter Wundheilung)
  • Verbesserung der Mikrozirkulation und Sauerstoffausnutzung (z.B. bei arteriellen Durchblutungsstörungen, koronarer Herzkrankheit)
  • Harmonisierung des Vegetativums (z.B. bei Schlafstörungen, Stressabbau, Migräne, Hypertonie)
  • Stärkung des Immunsystems

Wie läuft eine Behandlung ab?

Je Lokalisation des zu behandelnden Gebietes verwende ich eine Matte, ein Kissen oder eine Manschette. Durch diese werden die elektromagnetischen Schwingungen auf den Körper übertragen. Die Kleidung kann dabei anbehalten werden. Die Behandlung kann im Sitzen oder bequem im Liegen erfolgen. Sie dauert jeweils ca. 20-30 Minuten und ist schmerzfrei. Das Magnetfeld selbst ist nicht spürbar, durch die Anregung der Durchblutung kann jedoch ein Kribbeln, Wärmegefühl oder Herzklopfen auftreten. Die Anzahl der Behandlungen ist vom Heilungsverlauf abhängig. Meist sind 6 bis 10 Behandlungen erforderlich.

Nicht geeignet ist die Magnetfeldtherapie für Träger von Herzschrittmachern oder anderen elektronischen Implantaten, da das Magnetfeld die Funktion des Gerätes beeinträchtigen kann. Über weitere Kontraindikationen und mögliche Reaktionen kläre ich Sie gerne auf.


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Jutta Lott • Privatpraxis für Physiotherapie • Im Böhlchen 44a • 64683 Einhausen • Tel. 06251-58 55 39 • post@gesund-und-flott-mit-lott.de